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Änderung des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung (AEAO); TOP 4, 5, 15.1 bis 15.3, 15.5 und 15.7 bis 15.10 der Sitzung AO II/2013

August 27th, 2013

Im Bezug zur elektronischen Steuerprüfung relevant sind Ausführungen zu § 87a “Elektronische Kommunikation” und zu § 171 “Ablaufhemmung” der Abgabenordnung.

Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterung mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird der Anwendungserlass zur Abgabenordnung vom 2. Januar 2008 (BStBl I S. 26), der zuletzt durch das BMF-Schreiben vom 31. Januar 2013 (BStBl I S.118) geändert worden ist, mit sofortiger Wirkung geändert:

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Elektronische Rechnung mit ZUGFeRD

August 14th, 2013

Veranstaltung “Elektronische Rechnung mit ZUGFeRD in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung”

Verband der Automobilindustrie e.V., Berlin
30. Oktober 2013

Veranstaltet von: FeRD und AWV 

Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) ist die nationale Plattform von Verbänden, Ministerien und Unternehmen zur Förderung der elektronischen Rechnung in Deutschland. Es wurde im März 2010 unter dem Dach der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf Beschluss des Deutschen Bundestages geförderten AWV – Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. gegründet.

Die AWV unterstützt durch ihre Facharbeit und ihre Projekte die Optimierung von Verwaltungstätigkeiten innerhalb und zwischen Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Im Mittelpunkt ihres Aufgabengebietes stehen Themen wie eBusiness, eGovernment und die elektronische Rechnung.

FeRD soll die Akzeptanz und Verbreitung elektronischer Rechnungen in Deutschland erhöhen und das Thema „elektronische Rechnungen“ unter technischen, geschäftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Gesichtspunkten aufbereiten.

Um den raschen und unbürokratischen Versand elektronischer Rechnungen sicherzustellen, hat das Forum unter dem Namen ZUGFeRD ein einheitliches Datenformat entwickelt, das in Zukunft die bestehenden EDI-Standards ergänzen und die Umstellung der bisherigen papierbasierten Prozesse ermöglichen soll.

Wenn Sie mehr über FeRD und ZUGFeRD wissen wollen, besuchen Sie die Website unter: www.ferd-net.de

 

2. Entwurf der “Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)”

Juli 22nd, 2013

Nach dem im April 2013 erschienenen ersten Entwurf des BMF-Schreiben “Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)” erntete das BMF z. T hefige Kritik aus der Wirtschaft, AWV, IDW, DStV etc. Nun legt das BMF eine 2. Entwurfsfassung vor. Dieser zweite Entwurf zu den GoBD stellt vordergründig keine Neufassung dar, sondern bezieht sich mehr auf Änderungen (markiert) die wohl aus den diversen Schreiben der Wirtschaft aufgegriffen wurden.

Download PDFZweiter Entwurf GoBD

Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex, Mai 2013

Juni 24th, 2013

Am 13. Mai 2013 hat die Regierungskommission ihre Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex beschlossen. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Vorstandsvergütung.

Höhe der Vorstandsvergütung
Der Aufsichtsrat soll künftig für die individuelle Vergütung der Vorstandsmitglieder insgesamt sowie für die variablen Vergütungsteile unternehmensspezifisch Obergrenzen festlegen (Tz. 4.2.3 Abs. 2 S. 6 DCGK-E). In die Ausgestaltung der Vergütungssysteme und -methoden greift die Regierungskommission dagegen nicht ein.

Berücksichtigung der Vergütung der Gesamtbelegschaft und des oberen Führungskreises
Die Entscheidungen des Aufsichtsrats über die Vorstandsvergütung sollen für ihn selbst transparenter und nachvollziehbarer werden. Hierzu soll der Aufsichtsrat bei der Festlegung der Vergütung über die bereits zu berücksichtigenden Kriterien hinaus weitere Faktoren mit einbeziehen. So soll der Aufsichtsrat das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Gesamtbelegschaft – auch in der zeitlichen Entwicklung – beachten (Tz. 4.2.2 Abs. 2 S. 3 DCGK-E).

Darüber hinaus soll der Aufsichtsrat bei Versorgungszusagen für den Vorstand das jeweils angestrebte Versorgungsniveau festlegen und den daraus resultierenden jährlichen und langfristigen Aufwand für das Unternehmen berücksichtigen (Tz. 4.2.3 Abs. 3 DCGK-E).

Bessere Vergleichbarkeit der Vergütung
Die Aufbereitung der Informationen zur Vorstandsvergütung im Vergütungsbericht soll standardisiert werden; die Verwendung von Mustertabellen, die von der Regierungskommis-sion zur Verfügung gestellt werden, wird empfohlen (Tz. 4.2.5 Abs. 3 DCGK-E). Hierdurch soll eine bessere Vergleichbarkeit der Vergütung im Zeitablauf und im Vergleich zu anderen Unternehmen erreicht werden. Neu ausgewiesen werden sollen die tatsächlichen Zuflüsse (d. h. Auszahlungen im Berichtsjahr) aus mehrjährigen variablen Vergütungen: Derzeit ist häufig nicht ersichtlich, wie hoch die Vergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder im Berichtsjahr tatsächlich ist. Des Weiteren sollen im Vergütungsbericht für die variable Vergütung Angaben zu den Zielwerten sowie den erreichbaren Minimal- und Maximalwerten gemacht werden. Die Empfehlungen sollen wegen des Umstellungsaufwandes für die Unternehmen erst ab 2014 gelten.

“Verschlankung” des Kodex
Um die Lesbarkeit der Kodex zu verbessern, wurden einzelne – jedoch nicht alle, wie insbesondere vom Deutschen Juristentag gefordert – Passagen gestrichen, die Gesetze wiedergeben. Neben sprachlichen Kürzungen ohne inhaltliche Auswirkungen wurden zudem sechs Empfehlungen und eine Anregung aus dem Kodex entfernt.

Die Änderungen treten mit Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger in Kraft.

Quelle: Audit Comittee Institute

Stellungnahme der DSAG zum GoBD-Entwurf des BMF

Juni 19th, 2013

18.06.2013 – Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.V. hat dem Bundesministerium für Finanzen (BMF) ihre Überlegungen und Anregungen zum Entwurf der „Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD) übermittelt. Mit diesem Positionspapier setzt sich der Verband für mehr Bürokratieabbau ein – auch im Sinne der DSAG-Mitglieder.

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. mit dem Arbeitskreis Steuern sowie der Arbeitsgruppe GDPdU begrüßen das Vorhaben des Bundesministeriums für Finanzen (BMF), die „Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)“ zu modernisieren – aus Sicht der DSAG eine große Aufgabe. Sind doch die Anforderungen kleinerer und mittlerer Unternehmen an ihre entsprechenden IT-gestützten Buchhaltungssysteme mit denen von größeren Unternehmen in Einklang zu bringen. Die DSAG hat ihre Stellungnahme zu diesem Thema beim Bundesministerium für Finanzen eingereicht und setzt sich dafür ein, dass die Hinweise und Überlegungen der Anwendervereinigung vom BMF bei der finalen Gestaltung der GoBD berücksichtigt werden. Außerdem bieten der Arbeitskreis Steuern und die Arbeitsgruppe GDPdU, nicht zuletzt im Interesse der DSAG-Mitglieder, dem BMF ihre Mitarbeit bei der Überarbeitung des GoBD-Entwurfes in einer Expertengruppe an, falls eine solche eingesetzt werden sollte.

Über die DSAG
Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, darauf hinzuwirken, dass bedarfsgerechte SAP-Lösungen geschaffen werden, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowohl der SAP-Kunden untereinander als auch mit SAP zu fördern. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 2.700 Mitgliedsunternehmen mit über 46.000 Mitgliedspersonen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert. Weitere Informationen finden Sie unter: www.dsag.de, www.dsag-ev.ch und www.dsag.at.

Quelle: DSAG

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Kritische Sicht der Wirtschaftsverbände (IDW, DStV, BStBK, BITKOM etc.) zum Entwurf der GoBD

Juni 3rd, 2013

Der in der Version vom 24.01.2013 vorgestellte Entwurf des BMF-Schreibens “Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)” wird von den Wirtschaftverbänden tendenziell als kritisch gesehen. Die Wirtschaftsprüfer sehen die Rechtslage deutlich verschärft, die Steuerberater fordern eine gründliche Überarbeitung des Entwurfs, der BITKOM lehnt den Alleingang der Finanzverwaltung bei der elektronischen Buchführung ab und die übrigen Verbände halten es bei Mittel- und kleinbetrieben für schwer umsetzbar.

Hier nun die einzelenen Stellungnahmen der jeweiligen Verbände:

Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW)
Deutscher Steuerberaterverband (DStV)
Bundessteuerberaterkammer (BStBK)
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom)

Gemeisam von  folgenden Wirtschaftsverbänden:

   Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
   Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
   Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)
   Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
   Bundesverband deutscher Banken (BdB)
   Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
   Handelsverband Deutschland (HDE)
   Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA)

Kostenlose Nutzung des VFD-Editors

Mai 21st, 2013

Kostenlose Nutzung  des VFD-Editors -Verfahrensdokumentation in der Cloud -

Eschborn, 15.03.2013

Unternehmen mit elektronischer Buchführung und einem Jahresumsatz über 250.000 € sind zur Vorlage einer Verfahrensdokumentation verpflichtet. Denn: Jedes von der GDPdU betroffene Unternehmen benötigt eine Verfahrensdokumentation, um nachweisen zu können, dass in den GoBS und den GDPdU definierte Anforderungen erfüllt werden. Software z…ur Unterstützung der Erstellung der Verfahrensdokumentation in Eigenverantwortung kostet zwischen 300€ und 15.000€ und mehr. Die anteiligen jährlichen IT-Kosten für Installation, Pflege, Sicherung und Administration bewegen sich leicht im dreistelligen Bereich. Dagegen betragen die kompletten Betriebskosten für den Cloud VFD-Editor fixe 75€/Monat mit Überlassung sämtlicher Daten in XML-Format im Kündigungsfalle.

Mit Ihrer Anmeldung richtet Ihnen h&p Consulting Ihr persönliches Verzeichnis mit dem Cloud VFD-Editor in wenigen Sekunden ein und Sie können sofort mit Erstellung Ihrer Verfahrens­doku­mentation be­ginnen – Installation, Datensicherung, Upgrades etc. entfallen voll­ständig. Der Zugang erfolgt für alle Nutzer über ein Portal und ein darauf folgender Login schaltet alle eingetragenen Benutzer über eine sichere Verbindung auf Ihr Exemplar des VFD-Editors.

Das Arbeiten mit dem Editor ist extrem einfach und in we­nig­en Minuten erlernbar. Zum Beginn des „Projektes“ werden die Einzelaufgaben auf die entsprechenden „User“ aus IT, Buch­haltung und Organisation nach den vorgegebenen Stichpunkt-Themen verteilt und die User eingetragen. Die gesamte Dokumentation kann von den eingetragenen Nutzern jederzeit und überall ein­ge­sehen bzw. gemäß den vergebenen Rechten bearbeitet werden. Zum Ende der Abr­echn­ungs­periode oder auch zwischendurch kann die Dokumentation in reinem HTML über die Exportfunktion kom­pri­miert herunter geladen und für interne und Prüfungs­zwecke lokal verwendetet bzw. archiviert werden.

http://www.h-und-p-consulting.de/dienstleistungen-2/cde/cloud-zugang-anfordern/

Den ersten 50 Anmeldern zur “VFD in der Cloud“ wird die Nutzung der Cloud-Lösung >> CDE << kostenlos zur Verfügung gestellt.

h&p Consulting

BITKOM lehnt Alleingang der Finanzverwaltung bei der elektronischen Buchführung ab

Mai 15th, 2013

Berlin, 10. Mai 2013

Der Hightech-Verband BITKOM lehnt die Pläne des Bundesfinanzministeriums zu neuen Anforderungen an die EDV-Buchführung in den Unternehmen entschieden ab. Der vorliegende Entwurf eines Schreibens über „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)“ stellt die Anforderungen allein aus Sicht der Finanzverwaltung dar und ist nicht praxistauglich. „Zwar müssen die geltenden Grundsätze für die EDV-Buchführung, die GoBS, aktualisiert und an den modernen Stand der Technik angepasst werden. Der hierzu vorgelegte Entwurf der Finanzverwaltung kann aber von uns nicht akzeptiert werden“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Er ergänzt: „Die Anforderungen müssen die Wertungen des Handelsrechts und die Arbeitsweise moderner Buchführungssysteme berücksichtigen und dürfen nicht durch Verschärfungen der bisherigen Verwaltungspraxis zusätzliche bürokratische Lasten bei den Unternehmen abladen.“

Quelle: BITKOM

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Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zum Entwurf des BMF-Schreibens zu den GoBD

Mai 13th, 2013

IDW, Mitteilung vom 08.05.2013

Der Entwurf des BMF-Schreibens zu den GoBD stellt aus Sicht des IDW eine wesentliche Verschärfung der Rechtslage zu Lasten des Steuerpflichtigen dar. Insbesondere die Abkehr von der geltenden Auslegung der GoBS und die überaus rigiden Regelungen zur Archivierung bereiten nach Ansicht des IDW erhebliche Probleme in der Praxis.

In weiten Teilen besteht Nachbesserungsbedarf, weil viele Anforderungen der Finanzverwaltung an die Aufbewahrungsregeln, die Datenzugriffsregeln für die Betriebsprüfung und die Anforderungen an die GoB unverständlich bleiben und damit erhebliche Gefahren für die Steuerpflichtigen beinhalten.

Quelle: IDW

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Entwurf der GoBD veröffentlicht – BMF bringt GoBS- und GDPdU-Nachfolger auf den Weg

Mai 13th, 2013

Mit Schreiben vom 9. April 2013 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) mehr oder weniger überraschend den Entwurf eines Schreibens zu den „Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ – kurz GoBD – veröffentlicht. Letztlich kommt das BMF damit den Forderungen der Wirtschaft nach einer dringend erforderlichen Modernisierung der GoBS (Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme) nach, gleichzeitig eingebracht werden aktuelle Entwicklungen im Umfeld der GDPdU (Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen). Im Kern beschäftigt sich das Schreiben zunächst mit den allgemeinen „Compliance-Prinzipien“ Vollständigkeit, Richtigkeit, Zeitgerechtigkeit, Ordnung und Unveränderbarkeit der Buchführung. Im Weiteren finden sich insbesondere Ausführungen zur Aufbewahrung, zum Scannen von Unterlagen, zur Verfahrensdokumentation, zum Datenzugriff, zur elektronischen Rechnung, zum internen Kontrollsystem sowie zu Software-Testaten.

Quelle: PSP

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